anFANG!*poesieaLbum.daily?~fLaschen.Post!RESTBESTAND!
Mein Vater sitzt währenddessen mit einem Mond zusammen in einer bräunlichen Kantinensituation herum und plaudert bei alkoholischer Scheiße über das problematische Schulwesen.

Ich muss funktionieren und diese materielle Existenz vergegenwärtigt mir ein auf meinen persönlich bedingten Widerstand zurückzuführendes Fehlverhalten. Bei bescheuerten Lektüren französischer Philosophierevolutionäre begreife ich die Unterschiede dreier Formen von Freiheit und erforsche momentan die komplizierteste durch praktisches Handeln. Seit sich der Pragmatismus zur subjektiv gesehen freundlichsten Ausführung des Selbsterhaltungstriebs entwickelt hat, verhalten sich Religionen und Transzendenzen proportional sinkend zu ihm. Und so. Er verbietet den Menschen, unartigen Kram zu tun und ohne Grund mit den abgetrennten Köpfen weißrussischer Kleinkinder Fußball zu spielen; sollte sich ein derartiges Verhalten jedoch als nützlich erweisen, verleitet er währenddessen allerdings gleichermaßen dazu, die Moral außen vor zu lassen und weiterhin zu enthaupten.

Symbolisch gesehen kehre ich dem Pragmatismus den Rücken zu in diesem AUgenblick und widme mich der grundloseren Variante; dem Abtrennen unschuldiger Köpfe ohne darin einen Vorteil zu sehen. Die Freiheit, etwas zu tun, das prinzipiell nicht notwendig und daher pragmatisch gesehen schlecht ist.

Ich bleibe im Bett liegen und verstoße gegen diverse Vereinbarungen des familiären Zusammenlebens, indem ich mich nicht in einen bescheuerten Morgenkreis begebe und in freundlich gestrichenen Schulräumen der binomischen FOrmel zuwende. Wäre ich ein soziologisches Forschungsteam, besäße ich jetzt eine Entschuldigung.

Ich bin die Urenkelin der Nihilisten. Ich habe nicht mal mehr etwas, an das ich NICHT glauben kann.
8.11.06 23:16
 


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen
Gratis bloggen bei
myblog.de