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www.myblog.de/lovelyskizze
7.12.06 09:39


Is there a heaven? I'd like to think so.

Your role is to save me.
5.12.06 19:33


wie geht denn das verb zu katastrophe noch mal.

"Als katastrophal würd ich das nun nicht bezeichnen." Vermutlich assoziiert Frau Direktor einen Drogenexzess mit mir und trägt keine High-Heels. Eine Erziehungsbevollmächtigung beraubt mich meiner Gedanken und erzählt von Konfrontationen mit Alkoholmissbrauch und meinen frühkindlichen Traumatisierungen.

"Hören Sie bitte, ich finde es furchtbar mein unbegründetes Fehlverhalten mit dem Pubertätsbegriff und meinen frühkindlichen Traumatisierungen zu banalisieren."
"Du darfst das Wort "Requisite" nicht benutzen als Vierzehnjährige, das geht irgendwie nicht."
"Sie hingegen sind homophob und vermitteln Achtklässlern Werte, die auf keine Kuhhaut gehen. Wollen Sie mir hier Sekundärtugenden vermitteln?"
"Du bist total unreif, Helene."

Zur Genealogie der ursprünglich synthätischen EInheit der transzendentalen Apperzeption des Subjekts in der kritischen Philosophie des deutschen Idealismus.

"Mh. Danke für das Gespräch und so."
4.12.06 20:05


wir hören platten in teelichtzusammenhang.

*lauschen to patti smith.
1.12.06 22:15


Ich möchte in diesem Geräusch ersticken.
22.11.06 20:36


Meine Mutter hat immer gesagt, ich müsste mal so richtig vergewaltigt werden. Na ja. Ob es sich dafür lohnt, aufzustehen.
19.11.06 14:37


Helene sammelt drei auf dem Boden herum liegende, brennende Zigaretten ein und zieht gleichermaßen am Tabak selbst als auch am sich in der unmittelbaren Reichweite befindlichen Aschenbecher.

"Von Nikotinschocks kann man immer so schön kotzen, das wär doch ein toller Effekt auf der Bühne. "
16.11.06 23:13


Ich habe letztens Studenten erzählt, daß das Lehrstück ein Theaterstück ohne Publikum und ohne Proben sei und daß ich daran erinnert werde, wenn ich Penelope Cruz in einem Werbespot sehe, in dem sie mit einem spanischen Akzent synchronisiert wurde. Da frage ich mich, wer trifft solche Entscheidungen und ob sie immer von der Rezipientenseite her getroffen werden, also im Sinne von: Wie ist das lesbar? Wie kriegen wir sichergestellt, dass das Publikum merkt, es geht um Penelope Cruz und nicht um irgendeine Frau, die sich die Haare wäscht. Die Berücksichtigung der berechtigten Verständnisinteressen der Zuschauer führt zu den verrücktesten Verbiegungen. Dazu Joseph Beuys, der 1964 empfiehlt, die Berliner Mauer aus ästhetischen Gründen um 5cm zu erhöhen. Dazu Donna Haraways Aussage, daß wir nicht für jemanden, sondern mit jemandem sprechen müssen. Dazu, daß die Theater einem Jargon verpflichtet sind, der „linke Kritik“ genannt wird und von links bis rechts völlig konsensfähig ist. Natürlich weiß man, daß Kritik eine breite Erwartungshaltung erfüllt und man verlässt sich auf diese automatisch-kritische Geste. Das gilt für die Zuschauer wie für die Produzenten. Dazu das, was wir heute auf der Probe diskutiert haben, daß Sarah Kanes »Psychose 4.48« eine radikale Absage an das Leben ist, und daß, wenn man dieses Stück aufführt mit einer Schauspielerin, die gewöhnt ist einen Text mit Blut und Fleisch aus ihrem eigenen Leben zu füttern, sie einfach daran scheitern muß ...

....
Übrigens überlege ich grade, wie eine eventuelle Umstrukturierung meines freundlichen Zimmers aussehen könnte. Monat, Liebes, ich hab dich lieb, ob wohl du dieses "hab" nicht magst.
15.11.06 18:53


Soaps sehen nur live richtig gut aus...

Ändere dich, Situation!
15.11.06 10:33


Ostern, Weihnachten.

Was die proletarischen Hemmungen betrifft; ich vergöttere sie von Tag zu Tag mehr und bin irgendwie nicht gemacht zu diesem "Aufpassen, dass der Müll nicht unangebracht auf die putzigen Fliesen träufelt."

Wie erwartert ein feiner Tag.

+ununterbrochen Mandelplätzchen und aus Freundlichkeit bestehender Eiswürfelsalat.

*in putziger Unschuld verbrachte Bettlägerigkeit.

~Die böse Tante.

°Darminfektiöse Beschwerden und ein passabler Schwächezustand.

+Yann Tiersen.

*Nina Hagen schwimmt tot in der Spree.

~AUs benachbarten Glückseligkeiten ertönendes Kindergeschrei.

°Polleschs poetische Philosophie.

+"Scheiße, jetzt hast du auch noch das Bett vollgekotzt."

~Kinderkirschtee.

°Reizende Indianerspielchen mit bevorzugtem Lieblingstief am Nachmittag.

[...]

Was ist denn bitte eine proletarische Hemmung, mh?
14.11.06 18:21


Gong Titelbaum.

"Mutti freut sich immer so, wenn sie was besser kann. Ich werde einfach lieblos gegen die Wand geklatscht.

L'affaire Martin! Occupe-toi de Sophie! Per la fenetre, Caroline! Le mariage de Spengler! Christine est en avance!

Sophie: Sie haben Ihr Leben erfunden!!
Caroline: Na und! Ich sehe keinen positiven Wert in einem nicht-erfundenen Leben.
14.11.06 14:12


"Was für ein Mist, Schnubbel. Am Rosenthalerplatz, da gibts dermaßen hübschen Fassaden und ich wohne jetzt irgendwie in so einer scheißgelben Scheißhütte."

O-ton Frau Möwe: "Zu viel Pollesch gesehen, was?"

"Zu viel Pollesch gespielt, Liebes."

All diese berühmten, vom Unglück verfolgten Menschlein.
12.11.06 11:50


Ich rauche zutiefst professionell, wobei mir dieser bereits erwähnte Mundhöhlenkrebs irgendwie suspekt zu erscheinen versucht.
9.11.06 18:38


Mein Vater sitzt währenddessen mit einem Mond zusammen in einer bräunlichen Kantinensituation herum und plaudert bei alkoholischer Scheiße über das problematische Schulwesen.

Ich muss funktionieren und diese materielle Existenz vergegenwärtigt mir ein auf meinen persönlich bedingten Widerstand zurückzuführendes Fehlverhalten. Bei bescheuerten Lektüren französischer Philosophierevolutionäre begreife ich die Unterschiede dreier Formen von Freiheit und erforsche momentan die komplizierteste durch praktisches Handeln. Seit sich der Pragmatismus zur subjektiv gesehen freundlichsten Ausführung des Selbsterhaltungstriebs entwickelt hat, verhalten sich Religionen und Transzendenzen proportional sinkend zu ihm. Und so. Er verbietet den Menschen, unartigen Kram zu tun und ohne Grund mit den abgetrennten Köpfen weißrussischer Kleinkinder Fußball zu spielen; sollte sich ein derartiges Verhalten jedoch als nützlich erweisen, verleitet er währenddessen allerdings gleichermaßen dazu, die Moral außen vor zu lassen und weiterhin zu enthaupten.

Symbolisch gesehen kehre ich dem Pragmatismus den Rücken zu in diesem AUgenblick und widme mich der grundloseren Variante; dem Abtrennen unschuldiger Köpfe ohne darin einen Vorteil zu sehen. Die Freiheit, etwas zu tun, das prinzipiell nicht notwendig und daher pragmatisch gesehen schlecht ist.

Ich bleibe im Bett liegen und verstoße gegen diverse Vereinbarungen des familiären Zusammenlebens, indem ich mich nicht in einen bescheuerten Morgenkreis begebe und in freundlich gestrichenen Schulräumen der binomischen FOrmel zuwende. Wäre ich ein soziologisches Forschungsteam, besäße ich jetzt eine Entschuldigung.

Ich bin die Urenkelin der Nihilisten. Ich habe nicht mal mehr etwas, an das ich NICHT glauben kann.
8.11.06 23:16


Das wird langsam symbiotisch, ohne dass wir uns je berührt haben, und ich liebe dieses Gefühl und es ist meine einzige Perspektive.

Morgen kommt der Brief an.

Schön oder so.
8.11.06 23:03


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